Kategorie: Blog
Stammtische
Journalist*innen mit Migrationsgeschichte unterstellt man Spezialwissen zu «Ausländerthemen» – oder die Unfähigkeit, über «Fremde» objektiv zu berichten. Manche machen die Erfahrung, dass Deutschkenntnisse nicht anhand von Arbeitsproben beurteilt, sondern aus Namen oder von der Hautfarbe abgeleitet werden. Und das trifft oft auch auf weitere Kompetenzen…
Herausforderung Nahost-Berichterstattung
Für eine plurale, differenzierte Berichterstattung und einen Journalismus, der sich an demokratischen Grundwerten, Menschenrechten, Diversität und Toleranz orientiert.
Gut gemeint, aber nicht gelungen
In der Heimat-Serie im «Tages-Anzeiger» fragen Redaktor*innen nur Menschen mit Migrationsgeschichte nach ihrem Verhältnis zur Schweiz. Warum?
Wer den Finger in die Wunde legt
Die ehemalige Vorsitzende der Neuen deutschen Medienmacher, Ferda Ataman, wird neue Antidiskriminierungsbeauftragte der deutschen Bundesregierung. Die Kampagne gegen ihre Nominierung zeigt, dass viele keine nachhaltige Auseinandersetzung mit Rassismus wünschen.
Warum wir uns für die Medienförderung starkmachen
Ohne staatliche Medienförderung wird Journalismus immer schwieriger zu finanzieren sein. Das ist auch für die Diversität in der Branche ein grosses Problem.
Doppelkopfnews
Der Beobachter bringt eine Titelgeschichte zur «beispielhaften Integration» von Kosovo-Schweizerinnen – und richtet den Blick einmal mehr auf das Fremde, anstatt rassistische Strukturen zu hinterfragen.
Immer dieselbe Frage
Die NZZ porträtiert den Soziologen Marko Kovic – und konstruiert einen Zusammenhang zu dessen Herkunft, der nichts mit dem Thema zu tun hat. Eine perfide Art, die Realität zu verdrehen.
Die NZZ im Kulturkampf
Wer sich für Diversität einsetzt, ist rassistisch – so scheint das neue Mantra der NZZ zu lauten. Jetzt hat es die Neuen Deutschen Medienmacher*innen getroffen.
Das immer wieder gleiche Muster
«Eine neue Islamdebatte», «das Unbehagen gegen Muslime ernst nehmen»: Nach dem Ja zum Verhüllungsverbot reproduzieren Schweizer Medien einmal mehr rassistische Stereotype. Eine Presseschau.
«Dem Mainstream etwas entgegensetzen»
Ein Zusammenschluss antirassistischer Initiativen bringt ein neues Talk-Format ins Netz: Bei «We Talk. Schweiz ungefiltert» sind Menschen mit Migrationsgeschichte Gäste, Ideengeber*innen und Produzent*innen.
Polarisieren mit allen Mitteln
Die Debatte zum Verhüllungsverbot verschiebt den Diskurs weiter nach rechts. Das ist intendiert. Doch die Medien steigen weiterhin willig auf die Themen der Rechtspopulisten ein – anstatt den antidemokratischen Geist der Initiative zu thematisieren.
Wenn Ahmet Sturm bringt
Tiefdruckgebiete bringen Regen, Hochdruckzonen lassen die Sonne lachen. Und seit Jahrzehnten tragen Wettersysteme nur deutsche Namen, heissen «Anton» oder «Hermine». Damit ist nun Schluss – im neuen Jahr wird das Wetter migrantisch.
Von der BAZ über Aeschi in die «Arena»
Ein Artikel in der «Basler Zeitung» suggeriert einen Zusammenhang zwischen Nationalität und Bettenbelegung auf Intensivstationen – ohne einen einzigen Beleg. Damit werden Ressentiments geschürt und Menschen mit Migrationsgeschichte pauschal diffamiert.
SRF News: «Er wurde zum Türken»
Einen interessanten Einstieg in einen Beitrag wünscht sich jede*r Journalist*in. Ein solcher Versuch von SRF News ging jedoch deutlich daneben. Über einen tobenden Fussball-Fan, eine rassistische Redewendung und das Schüren von Ressentiments.